Spieltherapie mit SarahKinder und oft auch geistig behinderte Erwachsene drücken ihre Probleme in symbolischer Weise aus und finden intuitiv Lösungswege. Geschichten finden oft in der symbolischen Welt statt wie die Märchen, aber zusätzlich wollen Kinder wie Erwachsene auch ihre realen Erlebnisse darstellen und mitteilen. Das Heilende in der Therapie sind die im Spiel gefundenen Wege zum Ausdruck, zur Klärung, Mitteilung und Bewältigung der Probleme, die lustvollen und freudigen Stimmungen, die im Spiel entstehen, aber auch die zwischenmenschliche Zuwendung, die autentische menschliche Begegnung, eine nährende Beziehung über eine gewisse Lebenszeit. Ich freue mich jedesmal, wenn Sarah (Name geändert), eine geistigbehinderte und schizophrene junge Frau, in Therapie kommt. Gleich wird sie Anita, Rita und Lukas, die drei Schosspuppen begrüssen, die auf sie gewartet und nach ihr gefragt haben. Die drei Puppenkinder hüpfen ihr auf den Schoss und erzählen ihr alles, was sie seit dem letzten mal erlebt haben. Die Kinder wollen dann vielleicht wieder nach Afrika mit Sarah, zur Löwenfamilie. Mit geschlossenen Augen sieht Sarah sofort die Savanne und die Löwenmutter mit ihren Jungen. Sie darf dem Löwenvater ihren Kopf auf den Rücken legen. Wir tanzen und trommeln auch gemeinsam mit Anita, Rita und Lukas. Dann lacht und strahlt Sarah. Sarah hat in einer Imagination auch schon einen Engel getroffen. Mitten im Spiel fragt sie plötzlich "hast du eine Frau?" "hast du Kinder?" oder sagte schon mal "du behandelst mich wie ein Kind". "das tut mir leid, Sarah. ich will dich unbedingt als erwachsene Frau sehen, aber manchmal weiss ich nicht genau wie. Zeig mir doch, wie du willst, dass ich mit dir rede und spiele." Die Krankenkasse übernimmt bei Vorliegen einer psychischen Störung für die Psychotherapie einen Teil der Kosten aus der Zusatzversicherung. Informationen dazu unter folgendem Link: Kontakt:  079 817 36 72 - Praxis Bern  031 332 17 67 - Praxis Thun  033 243 35 69 |