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Infos zu den Seminaren

Näheres zur Arbeit und zum theoretischen Hintergrund


Puppen ermöglichen bei Erwachsenen wie bei Kindern den Umgang mit Wünschen, Befürchtungen und Gefühlen in einer spielerischen Form. Sie öffnen im Spiel Zugänge zum Unbewussten, zu den Archiven unserer Lebensgeschichte, wo oft belastende Erfahrungen auf eine Verarbeitung warten, aber auch Potentiale schlummern, die erweckt werden möchten.

Noch weiter geht die Verkörperung, wenn wir ganz in eine Rolle hineinschlüpfen und die Möglichkeiten des Theaters für die Therapie und Beratung nutzen. Das kann im einfachen Rollenspiel, im Maskenspiel, mit Kostümen, im improvisierten Spiel, aber auch im erarbeiteten Theaterstück geschehen. Hier spielt das leibliche Wahrnehmungs- und Ausdrucksvermögen eine zentrale Rolle.

Die Möglichkeiten der Therapie und Beratung werden erweitert, wenn diese beiden Spielformen flexibel eingesetzt werden können, das Puppenspiel und die volle Rollenverkörperung. Daher werden in unserer Weiterbildung beide Formen vermittelt und ergänzt durch weitere kreative Medien wie Malen, Imagination, kreatives Schreiben.

Man kann therapeutisches Puppenspiel psychoanalytisch machen, z.B. nach C.G. Jung, humanistisch wie z.B. nach Carl Rogers, verhaltenstherapeutisch oder systemisch. Jede dieser grossen Therapierichtungen hat Wichtiges beigetragen. Der Trend ist heute jedoch, die verschiedenen Richtungen zu einem Ganzen zu vernetzen. Ein solches integratives Verfahren ist die Integrative Therapie, die von Hilarion Petzold in den Siebziger Jahren begründet wurde und seither am Fritz Perls Institut in Düsseldorf gelehrt wird (www.Integrative-Therapie). Der theoretische und methodische Hintergrund in unserer Weiterbildung ist die Integrative Therapie, das Figurative Psychodrama Jean-Paul Gonseths in Verbindung mit aktuellem Wissen aus der klinischen Psychologie. Jean-Paul Gonseth zählt mit Hilarion Petzold zu den Pionieren der deutschsprachigen Psychodrama- und Kunsttherapiebewegung.

Neu hinzukommen in künftigen Seminaren wird das aktuelle Fachwissen der Psychotraumatherapie. Dieses wird mit den kreativen Methoden verbunden werden.

Zielgruppe:


HeilpädagogInnen, ErgotherapeutInnen, LogopädInnen, AktivierungstherapeutInnen, Sozialarbeitende, PsychologInnen und PädagogInnen. Die Weiterbildung stellt eine Zusatzqualifikation im Grundberuf dar. Jedes Jahr machen auch Personen mit, die die Weiterbildung in erster Linie für ihre persönliche Entwicklung nutzen wollen. Dazu ist die stützende Gruppe sehr geeignet.


Kontakt:  079 817 36 72   -  Praxis Bern  031 332 17 67   -  Praxis Thun  033 243 35 69